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Alina Evita hat auf musical.ly 400.000 Fans

 

Vor laufender Kamera testen sie Spielzeug oder verkosten Süßigkeiten. Im Netz lassen die Videos der kleinen YouTube-Stars die Kassen klingeln. ExtraDienst hat recherchiert, wie das geht.

 

„Ich bin dreizehn Jahre alt und möchte mich mit einem Online-Shop selbstständig machen. Einen Businessplan habe ich schon. Aber wie komme ich jetzt zu einem Gewerbeschein?“, fragt User „Eismann“ in einem Internet-Forum.

Antworten darauf geben YouTube-Videos wie „Businessplan erstellen für Unternehmer in 12 Minuten“ oder „Jung Milliardär mit 14“. Gemessen an den teilweise millionenfachen Aufrufen dieser Anleitungen lässt sich erahnen, wie viele Kinder und Jugendliche das Berufsziel „Influencer“ anpeilen.

Begonnen hat der Hype um die Mini-Influencer vor einem Jahrzehnt. Damals lud der Brite Howard Davies-Carr ein Video von seinen Söhnen Harry und Charlie auf YouTube hoch. Darin beißt der damals einjährige Charlie seinem älteren Bruder kräftig in den Finger und amüsiert sich dabei köstlich.

Ursprünglich als Videobotschaft für einen Verwandten in den USA gedacht, generierte der Spot ungeahnte Aufmerksamkeit im Netz. Bis heute ist „Charlie bit my finger – again“ mit fast 850 Millionen Aufrufen eines der erfolgreichsten Videos auf YouTube. Die Familie Davies-Carr nutzte die Gunst der Stunde und produzierte noch zahlreiche weitere Videos. Das brachte nicht nur weltumspannende Aufmerksamkeit, sondern auch viel Geld.

 

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Autor: Ute Fuith

Bildcredit: Screenshot