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Realer Horror auf dem Monitor: Ransomware verschlüsselt Daten, die Erpresser wollen Geld

 

Kein Unternehmen ist mehr sicher: Cyber-Kriminalität hat sich zu einem Milliardenmarkt entwickelt. Die Angreifer agieren immer raffinierter und auch zunehmend radikaler

 

Es war gespenstisch. Plötzlich hat hier nichts mehr funktioniert, rein gar nichts. Die ganze Firma war auf einen Schlag in Aufruhr.“ Der Werbechef eines internationalen Lebensmittelherstellers erinnert sich an ein Szenario, das tief unter die Haut gegangen sein muss. Noch heute dürfte der Gedanke an den Eindringling in jedem Büro für eisige Kälte sorgen. Was kaum verwundert: „WannaCry“ hat quer über den Planeten in Betrieben massivste Panik verbreitet.

Die Gänsehaut bei den Betroffenen kommt keineswegs von ungefähr. Denn bei dieser Spezies handelt es sich um heimtückische Erpresser-Software. Wenn derartige Programme, auch als Ransomware betitelt, zum Einsatz kommen, haben Firmen ein echtes Problem. Solche Schädlinge verschlüsseln den Inhalt von Computern und infizieren via Netzwerk jede Menge weiterer Rechner.

Was dann kommt, sorgt zuerst für ungläubiges Staunen. Das Personal hat keinen Zugriff mehr auf Daten. Bis deutlich wird, worum es eigentlich geht: Die Angreifer blenden auf den Monitoren ein, dass sie rasch Geld sehen möchten. Eine festgelegte Summe soll in Bitcoins auf ein anonymes Konto transferiert werden. Als Gegenleistung für genau jenen Schlüssel, der diesem Spuk ein Ende bereitet.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Pixabay