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Große Marken stecken mitten in einer Vertrauenskrise, meinen Experten. Empfohlen wird die Kooperation mit Influencern aus dem Netz – der Erfolg bleibt aber fraglich.

 

Es sind harte Zeiten für betriebliche Pragmatiker. Denn Analysten und Consulter trommeln seit geraumer Zeit gebetsmühlenartig, dass im Marketing bald kein Stein mehr auf dem anderen bleiben werde. Der zugehörige Grundtenor klingt relativ einhellig: Auf viele traditionelle Konzepte wartet schon der Dino-Park. Wer nicht sofort und vor allem digital umdenkt, sollte sich dort gleich einmieten. Auch eine neue Studie von A.T. Kearney liefert Hinweise zur Lage. Im Zentrum einer globalen Befragung standen über 7.000 künftige jüngere Kunden, in der Trendsprache gerne als „Millennials“, „Generation Z“ oder „Generation X“ bezeichnet. Die Unternehmensberatung verfolgte damit ein ehrgeizig angelegtes Ziel: Das Herausfiltern der stärksten Treiber auf dem Weg in die Konsumsphäre der Zukunft.

Wer mitwandern will, muss laut diesen Experten auf neue Verhaltensweisen gewisser Zielgruppen gefasst sein. 2027 soll ein Drittel der Menschheit zur Generation Z gehören, geboren zwischen 1998 und 2016. Diese Klientel goutiert Werte wie Respekt, Eigenverantwortung und Social Entrepreneurship, die sich auf digitalen Plattformen gebildet haben. Selbst wenn Facebook und Co. selten als pädagogische Gutmenschen-Anlaufstellen auffallen, so folgen jene Personen Prinzipien: Soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Individualität lenken ihr Kaufverhalten.

 

Knackpunkt Vertrauen

Eingebettet natürlich in die obsessive Hingabe zu digitalen Tools aller Art – die Welt jener Verbraucher wird „hyper-connected“ sein. Möglicherweise konnten die Teilnehmer dort zwischen zwei Postings ihre soziale Ader entdecken. Vertrauen wird gemäß A.T. Kearney zur Hauptgrundlage für Geschäftsbeziehungen – was Managern schon heute durchaus bekannt sein dürfte. Gleichzeitig senden die Analysten eine alarmierende Botschaft: Für große Marken scheint dieser Faktor ein elementarer Knackpunkt zu sein.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Adobe Stock