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Als die EU-Kommission die Strategie des digitalen Binnenmarktes vorgab, sollte damit alles Digitale als reißender Fluss das Wachstum bewässern. Aber als tröpfelnder Wasserhahn auf alten Mühlen bringt er den Medien neue Probleme.

 

Bleiben wir bei den Medien. Und bleiben wir in Österreich. Auch wenn es vor allem um Europa geht. Die Strategie des digitalen Binnenmarktes wird von der gesamten Kommission vertreten. Verantwortet wurde sie bis Anfang 2017 von Günther Öttinger, bis dahin Kommissar für Energie und Digitalisierung, jetzt EU-Kommissar für Haushalt und Personal. Inzwischen ist Andrus Ansip, estnischer Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für den digitalen Binnenmarkt, seit 2017 zudem Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, federführend. Und allen voran: EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker, der auch mittels Video für die Strategie wirbt.

Es stimmt – noch war wenig Österreich dabei. Also stellt sich zuerst die Frage: Worum handelt es denn eigentlich beim „digitalen Binnenmarkt“? Im Sinne der Medienwelt um einen besseren Zugang zu Medienangeboten, der derzeit noch durch das Geo-Blocking in diversen Bereichen eingeschränkt ist; es geht um eine Modernisierung der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMD) und damit um eine modernisierte Fernsehrichtlinie sowie um die Schaffung eines gesamteuropäischen Urheberrechts. Aber letztlich geht es vor allem um eins: Einnahmen.

 

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Autor: Thomas Königshofer

Bildcredit: Adobe Stock