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Wie heißt es so schön: Wenn man lange genug in den Abgrund schaut, schaut dieser auch einmal zurück. Ein Höllentrip

 

Das Internet wird von vielen als weites Land gesehen, in dem sich jeder etwa mithilfe von Suchmaschinen wie „Google“ schnell zurechtfindet. Allerdings hinterlassen alle, die sich hier bewegen, deutliche Spuren, die sich verfolgen lassen. Dieses für jedermann zugängliche „World Wide Web“ ist aber nur ein ganz kleiner Teil einer riesigen Struktur. Wie ein Eisberg sollen die schnell greifbaren Daten des „Surface-Web“ auf einem Datenozean treiben. Unter der Oberfläche öffnet sich das „Deep Web“.

Es gibt Schätzungen der Firma „BrightPlanet“, dass diese verborgene Welt bis zu 500 Mal größer ist als jene, die gewöhnliche User zu sehen bekommen. Aber das sind Spekulationen, denn die wenigsten können sich eine so gewaltige Dimension vorstellen. Allein 60 der größten Websites im Deep Web enthalten etwa 7.500 Terabyte an Informationen, was die Menge des Surface Web weit übersteigt. Aber es existieren angeblich mehr als 200.000 Deep Web Sites. In einer Untersuchung der University of California in Berkeley aus dem Jahr 2003 wurde der Umfang des Internets ermittelt: Danach umfasst das Surface Web 167 Terabyte. Das Deep Web dagegen mindestens 91.850 Tera-byte.

Die Sammlung des National Climatic Data Centers belegt allein schon 361 Terabyte. Daten der NASA belegen 215 Terabyte. Im Vergleich dazu erscheinen die gedruckten Bestände der „Library of Congress“ in Washington, einer der größten Bibliotheken der Welt, geradezu verschwindend klein: 10 Terabyte.

 

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Autor: Gerald Teufel

Bildcredit: Screenshot