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Fake News sind nichts Neues, aber sie boomen derzeit im Internet. Können Falschmeldungen zur Gefahr werden? Und wie gehen klassische Medien in Österreich mit Fake News? ExtraDienst fragte drei Chefredakteure nach ihrer Meinung.

 

Der Hype könnte nicht größer sein, der Begriff „Fake News“ wird einem tagtäglich mehrmals multimedial um die Ohren geschlagen. Es scheint kein Entkommen zu geben, weder in klassischen noch in sozialen Medien. Seit „The Orange One“ im Weißen Haus mit „Alternative Facts“ Krawall schlägt und sich Europa von Masseneinwanderung bedroht fühlt, haben die Falschmelder Hochkonjunktur.

Handelt es sich um ein neues Phänomen? Natürlich nicht, Fake News sind nichts Neues, denn seit Menschen miteinander kommunizieren, gibt es Missverständnisse, Lügen oder Halbwahrheiten. Neu ist nur die Vielfalt der Verbreitungsmöglichkeiten, mit denen Unwahrheiten in die Welt hinaus gejagt werden: Fake News sind Falschmeldungen hoch Internet. Dennoch wäre es naiv, Fake News als lächerliche Begleiterscheinungen des digitalen Zeitalters abzutun. Fake News boomen, weil immer mehr Menschen ihre eigenen Meinungen und Ängste bestätigt haben wollen und anderslautende Fakten gar nicht mehr annehmen.

In den Echokammern der sozialen Medien finden selbst die einsamsten Sonderlinge Bestätigung, wildeste Verschwörungstheorien werden unwidersprochen verstärkt. Medien, die sich stattdessen auf Tatsachen konzentrieren, werden als „Lügenpresse“ gebrandmarkt. Eine Skepsis gegenüber Eliten, darunter auch gegenüber traditionellen Medienhäusern und professionellen Journalisten, ist in der Bevölkerung weit verbreitet.

 

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Autor: Gerhard Plott

Bildcredit: freshidea/fotolia