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Neue Flagshipstores von Palmers in Prag und Budapest

Digitale Marken befinden sich auf der Überholspur, was die öffentliche Beliebtheit betrifft. Das ultimative Abstellgleis für klassische Brands ist trotzdem keineswegs in Sichtweite.

 

Die Partylocation findet Google, das Outfit kommt von Zalando, ein Buch über cooles Auftreten wird bei Amazon bestellt und der ersehnte Partner wartet vielleicht doch bei Parship, falls die Flirtversuche in gesteigerter Zufuhr von Alkohol enden. So oder ähnlich könnte die Organisation des Nightlifes bei Digital Natives heute ablaufen. Denn das Markenmotto lautet: Digital ist in, analog ein wenig out.

Die Realität spricht jedenfalls eine deutliche Sprache. Neue Konkurrenten aus der digitalen Welt setzen den etablierten Anbietern traditioneller Produkte wie Autos, Bekleidung oder Lebensmittel hinsichtlich Relevanz und Beliebtheit ordentlich zu. Das zeigen Resultate einer Untersuchung der Marken- und Strategieberatung Prophet, die mehr als 40.000 Konsumenten in Deutschland, den USA, Großbritannien und China befragt hat, welche Brands für ihr Leben am relevantesten sind. Die Studie umfasst über 800 Marken aus 27 Branchen und positioniert sich als erstes Ranking, das nur auf dem Verbraucherurteil basiert.

Die Nase vorne haben laut Prophet – nicht gänzlich unerwartet – Marken, die eine wichtige Rolle im Alltag von Verbrauchern spielen. Solche Objekte ähneln einem Heldenepos: Sie sind konsequent kundenorientiert, kreativ, innovativ und pragmatisch, also wahre Überflieger. Solche Leuchttürme lassen sich in der schnöden analogen Welt offenbar gar nicht mehr so leicht finden – was doch ein wenig überzogen anmutet angesichts der Konsumrealität.

 

Hoher Kundennutzen

Aber immerhin sind es eben digitale Big Player und Dienste, die das globale Ranking im Brand Relevance Index anführen. So setzen die drei führenden Marken in China (Alipay, WeChat, Visa), Großbritannien (Apple, Google, Amazon), USA (Apple, Amazon, Android) und Deutschland (Amazon, Apple und Google) auf ein digitales Geschäftsmodell mit hohen Wachstumsraten und einem hohen Kundennutzen. Die Verbraucher geben diesen Stars weltweit gute funktionale Werte, weil sie ihren Alltag erleichtern. Nur beim Thema Vertrauen erzielen Digital-Konzerne immer noch schlechtere Bewertungen als traditionelle Marken.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Palmers