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In Deutschland wird die dortige Haushaltsabgabe kaum in Frage gestellt

 

Viele europäische Staaten leisten sich einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wie der zu finanzieren sei, dazu gibt es ebenso viele Vorstellungen. ExtraDienst hat sich einen Überblick über die Gebührensysteme verschafft.

 

Die Schweizer haben vor Kurzem eine klare Entscheidung getroffen: Im Mutterland der direkten Demokratie stimmten 71,6 Prozent gegen eine Abschaffung der Rundfunkgebühren. Trotzdem brodelt es in Europa.

Der Widerstand gegen die von Gegnern als „Zwangsgebühren“ titulierten Rundfunkabgaben nimmt zu. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Schutz gegen zu viel staatliche Einflussnahme und damit als Versicherung gegen undemokratische Tendenzen eingeführt, wurden sie jahrzehntelang nicht in Frage gestellt. Doch hat sich die Medienwelt in den letzten Jahrzehnten völlig verändert.

Privatfernsehen und Internet haben die Monopolstellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf Information zu Grabe getragen und führen zur Frage: Sind die Rundfunkgebühren noch zeitgemäß oder soll sich der Betrieb der öffentlich-rechtlichen Sender anderweitig finanzieren?

Nicht nur die FPÖ will die Rundfunkgebühr abschaffen und die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach dem Vorbild Ungarns durchführen – so wird im Orban-Staat der Rundfunk aus dem Staatsbudget finanziert, und auch die dänischen Rechtspopulisten wettern medienwirksam gegen die Rundfunkgebühren.

 

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Autor: Christian Sec

 

Bildcredit: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BBC_Television_Centre.JPG (Wikimedia: Gemeinfrei)