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Präsentierten den Media Server (v.re.): Walter Zinggl (Präsident des Vereins Media Server), Joachim Feher (2. Vizepräsident), Maria Kostner (Leitung der Geschäftsstelle) und Helmut Hanusch (1. Vizepräsident)

Der Media Server macht Österreich zum Vorreiter in Sachen strategischer Intermedia-Planung. Kurz nach seiner Präsentation verabschiedet sich allerdings vollkommen unerwartet die ÖWA und lässt die anderen Teilnehmer vorerst ratlos zurück.

 

Im Jänner wurde der zweite Teil des Media Servers, die Intermedia-Datei, vorgestellt. Sie verbindet die einzelnen Währungsstudien (Teletest, Media-Analyse, Radiotest, ÖWA Plus, Outdoor Server Austria) miteinander und soll Medienunternehmen, werbetreibender Wirtschaft und Media-Agenturen dabei helfen, die strategische Planung in Zeiten sich schnell ändernden Medienkonsumverhaltens entscheidend zu verbessern.

„Der Mediaserver kann die Grundlage für die Beantwortung strategischer Fragen auf Agentur- und Auftraggeberseite à la ‚Mit welchen Medien bzw. welcher Medienkombination erreiche ich meine Zielgruppe am besten/effektivsten/effizientesten?‘ aus einer Quelle anbieten“, erläutert Walter Zinggl, Geschäftsführer IP Österreich und Präsident des Vereins Media Server. „Es ist damit nicht mehr nötig, unterschiedliche Daten aus unterschiedlichen Untersuchungen mit unterschiedlichen Methoden, Samplegrößen, Befragungszeiträumen etc. auf der Basis von Annahmen und unquantifizierten Theorien zu kombinieren, um diese Fragen zu beantworten.“

Die strategische Intermedia-Planung erfolgt im Media Server durch Kampagnenmodule, die eine Annäherung an durchschnittliche, reale Kampagnen darstellen und den Agenturen dabei helfen, den optimalen Mediengattungs-Mix für eine geplante Kampagne zu finden. Die taktische Planung erfolgt wie bisher in den Währungsstudien. Die Kampagnenmodule sind übrigens eine Eigenentwicklung des Vereins und werden von diesem daher als „absolute Pionierarbeit“ bezeichnet, denn auch international gebe es keine vergleichbaren Ansätze.

„Bauchgefühl und selbstgestrickte Modelle stehen vor der Ablöse durch valide, mit hohem Aufwand erhobene und kontrollierte Daten“, bringt Joachim Feher, CEO MediaCom und 2. Vizepräsident des Vereins, die Rolle des Media Servers, die dieser künftig am österreichischen Markt spielen soll, auf den Punkt.

 

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Autor: Josef Sommer

Bildcredit: Philipp Lipiarski