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Inserate, Social Media, Prämien, Geschenke: Bei der Lehrlingssuche fahren die Handelsunternehmen immer aufwendigere Kampagnen. Jedoch ohne Erfolgsgarantie.

 

Die Zone zwischen Kaffeemaschine und Kopierer galt als ihr Einsatzgebiet. Ergänzt durch Reinigungsdienste oder Wurstsemmel-Logistik. Solche Tätigkeiten, egal ob einst triste Realität oder plakativer Mythos, sind weitgehend Vergangenheit. Heute dürfen junge Berufseinsteiger auf Ziele hoffen, die an den amerikanischen Traum erinnern. Zumindest bei Saturn: Dort lautet das Motto für hauseigene Newcomer nämlich „Vom Lehrling zum Geschäftsführer“.

Selbst wenn kaum alle Aspiranten ganz oben ankommen dürften, lebt ihre Chance. Denn jene Elektronik-Kette sucht in Österreich gerade wieder rund 30 motivierte Bewerber. „Karriere muss kein Wunschtraum sein. Viele der Saturn-Führungskräfte waren einst Lehrlinge – auch ich. Dabei habe ich das Rüstzeug bekommen, um erfolgreicher Geschäftsführer meines eigenen Standorts zu sein“, sagt Robert Körper, Geschäftsführer von Saturn Auhof Center.

Solche Perspektiven hätten sich genug Talente am Beginn ihrer Erwerbstätigkeit gewünscht. Vor Jahren noch war hingegen meist nur devotes Klinkenputzen angesagt. Nicht wenige potenzielle Lehrlinge mussten vor den Personalbüros in langen Schlangen auf Audienz warten. Heute hat sich die Lage gedreht, und statt den Arbeitsplätzen sind jetzt die passenden Bewerber große Mangelware. Denn junge Hopefuls werden vom Handel teils händeringend gesucht.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: BIPA