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Gudula Walterskirchen will die NÖN im Qualitätssegment ansiedeln

Die Herausgeberin der Niederösterreichischen Nachrichten, Dr. Gudula Walterskirchen, will der Wochenzeitung wieder zu jener Bedeutung im Land verhelfen, die sie einst hatte, und holt dafür als Chefredakteur Karl Ettinger von der „Presse“.

 

Die Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) stehen im Eigentum der Diözese St. Pölten (54 %), dem Pressverein der Diözese (26 %) und der Raiffeisen Holding Wien-Niederösterreich (20 %). Der Obmann des Pressvereins hat auch die Funktion des NÖN-Herausgebers inne und war in der Vergangenheit traditionellerweise ein katholischer Geistlicher. Daher war es durchaus eine Überraschung, als Ende Mai dieses Jahres mit Dr. Gudula Walterskirchen erstmals eine Obfrau an die Spitze des Pressvereins gewählt wurde.

Auch sie selbst sei extrem überrascht gewesen, als sie gefragt worden sei, ob sie die Funktion übernehmen wolle, erzählt Walterskirchen im Gespräch mit dem ExtraDienst: „Das war in meiner Lebensplanung nicht vorgesehen. Ich habe mir daher auch eine Woche Bedenkzeit erbeten.“

Die promovierte Historikerin war seit dem Jahr 2000 für die Tageszeitung Die Presse tätig. Unter anderem war sie leitende Redakteurin für Niederösterreich und baute in St. Pölten ein Korrespondentenbüro auf. In dieser Zeit lernte sie die Landespolitik und die regionale Medienlandschaft kennen. 2005 entschloss sie sich zur freiberuflichen Tätigkeit als Publizistin und Autorin zeitgeschichtlicher Bücher. Seit 2014 verfasst sie wieder eine wöchentliche Kolumne für die Presse.

Aufgrund einiger dieser Kolumnen nannte die Wochenzeitung Falter sie übrigens „konservativ, fundamentalistisch-katholisch“. Eine Klassifizierung, mit der die Betroffene nichts anfangen kann: „Ich schreibe die Kolumne seit Jahren und halte dort nicht mit meinen Ansichten hinter dem Berg. Es ist also relativ leicht festzustellen, dass ich eher der konservativ zugeneigten Richtung unserer Zunft zuzurechnen bin. Aber ich verstehe nicht, warum das ein Thema für Untergriffigkeiten ist. Der Nachweis, dass ich fundamentalistisch bin, fehlt.“

 

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Autor: Josef Sommer

Bildcredit: Gudula Walterskirchen/Rita Newborn