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Ein neuer Mitspieler aus China: Der Unterhaltungselektronik-Konzern Hisense kickt jetzt mit im globalen Marketing-Turnier der Sponsoren

 

Anpfiff für Unternehmen: Die Fußball-WM in Russland wird auch zur globalen Marketingplattform. Im großen Firmen-Team finden sich auch prominente Austro-Namen

 

Das bleibt geheim. Unsere Mitbewerber müssen ja nicht unbedingt jetzt schon wissen, was wir hier planen.“ Die Werbeleiterin einer großen Handelskette bevorzugt offenbar eine kontrollierte Defensive. Was hier gut gehütet wird, ist aber weder ein innovativer Produkt-Launch noch der von langer Hand geplante Börsengang.

Vielmehr geht es um ein Ereignis der Superlative, in dessen Vorfeld Manager gerne um den heißen Ball herumreden: die Fußball-Weltmeisterschaft. Das Anrühren von Informations-Beton hat dabei durchaus Tradition. Bei der heurigen Zusammenkunft von Ronaldo, Messi und Co. ab 14. Juni geht es schließlich keineswegs nur um Tore und den Titel: Neben dem sportlichen Feld existiert eine wirtschaftliche Arena, wo sich Unternehmen von ihrer besten geschäftlichen Seite zeigen möchten. So entsteht auch rund um das Turnier in Russland erneut ein offensives Marketingspektakel. Über Aktivitäten wird so lange wie möglich geschwiegen – auch die beredte Stille macht deutlich, dass dieses Event keine Routine darstellen.

In den Think Tanks der Konzerne rauchen jedenfalls schon seit geraumer Zeit sämtliche Köpfe. Alle vier Jahre wieder schmieden die Strategen ihre Taktik, wie sie mit Marken, Logos und Botschaften viele Mitbewerber überdribbeln können. Dafür wird gerne tiefer in die Tasche gegriffen, denn alle Lieblinge des Publikums dürfen berechtigt auf gesteigerten Absatz und viele Charme-Pluspunkte hoffen. Es finden sich laut Experten auch kaum bessere Chancen, derartig wirkungsvoll das Business-Flutlicht zu besetzen.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: FIFA/Hisense