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Und ewig knurrt das Murmeltier: Wieder einmal startet der Versuch, PR und Werbung voneinander abzugrenzen. Diesmal bei einer gemeinsamen Tagung der Fachgruppen in Wien. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung.

 

Eine Grenzziehung zwischen Werbung und Public Relations wird vor dem Hintergrund der Digitalisierung zunehmend schwierig. Das konstatieren entsprechend einhellig Hand- und Lehrbücher beider Disziplinen. Experten aus Praxis wie Wissenschaft hört man deshalb mehr und mehr nach neuen integrierten Kommunikationsformen rufen, die zum Teil bereits erforscht und umgesetzt werden. Diesen Entwicklungen folgend, lud das Deutsche Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Ende 2017 zu einer Tagung der beiden Fachgruppen in Wien: zum an sich alten Thema „Das Verhältnis von Public Relations und Werbung“. Wobei ein Fokus auf verschwimmenden Grenzen in Zeiten von World Wide Web und Social Media lag.

Beispiele für die gegenseitige Durchdringung von PR und Werbung finden sich heute zahlreich. Während man früher zum Beispiel Werbung und PR noch relativ gut nach Verbreitungsart und Medienzugang unterscheiden konnte, ist dies mittlerweile in vielen Fällen kaum mehr möglich. Statt bezahltem Medienzugang und kontrollierter Verbreitung bedient sich die Werbung heute unbezahlter und unkontrollierter Verbreitung in Form des viralen Marketings. Diese Merkmale werden der PR zugeschrieben. Sie setzt im Gegensatz dazu immer mehr auf Anzeigen oder ganze PR-Kampagnen als bezahlte und kontrollierte Kommunikationswege.

Im Zuge dessen lassen sich Werbung und PR auch nicht mehr eindeutig nach Kommunikationsmodell unterscheiden, also unidirektional versus bidirektional. Beispiele sind die bereits angesprochenen PR-Anzeigen oder interaktive Online-Werbeformen.

 

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Autor: Karin Martin

Bildcredit: Chlorophylle/stock.adobe.com