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Von grauen Regalmäusen zu Umsatz-Stars: Eigenmarken im Lebensmittelhandel werden so wie klassische Brands geführt. Der Höhenflug erreicht auch den Premiumsektor.

 

Der Karriereverlauf ist beachtlich. Gestartet als graue Regalmäuse, abgestempelt als zweitklassige Versorgung für die Geiz ist geil-Fraktion und dann tatsächlich noch oben angekommen: Eigenmarken im Lebensmittel-Handel haben einen wechselhaften Weg hinter sich. Jetzt zeigt die Aufstiegsampel Grün, denn Brands aus dem internen Produkt-Gewächshaus befinden sich auf der Überholspur.

Die Akzeptanz bei den Konsumenten stimmt dabei ebenso wie der Umsatz. Der Blick in viele Supermärkte zerstreut allfällige Zweifel. Immer mehr solcher Objekte warten auf zahlende Kundschaft, die Angebotspalette wächst dementsprechend rasant. Inhouse-Kreationen werden auch nicht mehr diskret im letzten Winkel platziert, sondern in das POS-Zentrum geschoben. Dort sollen sie dann die erwartet intensive monetäre Wirkung entfalten.

Schließlich zeigt der Paradigmenwechsel nachhaltige ökonomische Wirkung, wie eine Untersuchung der Unternehmensberatung Inverto mit der Rheinischen Fachhochschule Köln dokumentiert. Befragt wurden dafür Geschäftsführer und Einkaufsleiter deutscher Handelsunternehmen. Das Resultat der Studie lässt kaum Fragen offen: Eigenmarken machen einen Anteil von bis zu 30 Prozent des Umsatzes aus. Nur weniger als ein Drittel der Retailer mussten Linien wegen fehlender Rentabilität oder geringer Akzeptanz stoppen.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Hofer