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Corona befeuert E-Commerce

Online-Shopping erlebt einen nicht zu übersehenden Höhenflug.
© Pixabay

E-Commerce hat im letzten Jahr stark an Bedeutung zugenommen, seit der Corona-Krise noch mehr. Nach einer Studie des österreichischen Handeslverbands, durchgeführt mit branchenradar.com Marktanalyse, gab es ein Plus von 13 Prozent bei privaten Ausgaben in diesem Bereich des Einkaufens. Die Covid-19 Pandemie führte nicht nur in den schon bisher oft im Internet bezogenen Artikeln wie Bücher, Elektronik, Schuhe und Tonträger zu einem Höhenflug, sondern laut der Studie auch in Kategorien wie Wohnungseinrichtung, Drogeriebedarf, Sportartikel, Haus und Garten. Für viele Firmen wird also der Verkauf über die Homepage immer wichtiger. Andreas Kreutzer, Geschäftsführer vom branchenradar.com Marktanalyse, meint sogar: „Heimische Internet-Händler gewinnen Marktanteile von der internationalen Konkurrenz zurück.“ Sogar Segmente wie der virtuelle Verkauf von Lebensmitteln nimmt dank der Krise Fahrt auf. Denn bisher war das Interesse am Online-Shopping von Lebensmitteln äußerst gering. Dazu kamen noch Hürden wegen der komplexen Logistik und bei der Zustellung.

Auch in anderen Nationen wie Deutschland, Frankreich oder Großbritannien ist der Anteil derer, die ihre Einkäufe vorwiegend virtuell tätigen auf über 50 Prozent gestiegen. Das besagt zumindest eine Studie des schwedischen Technologieunternehmens Detail Online. Viele Analysten gehen davon aus, dass auch nach den Lockerungen der Höhenflug des E-Commerce weiter anhalten wird. Sechs von zehn Nutzern von Online-Shopping wollen ihr Kaufverhalten auch nach der Krise nicht ändern.

Umgekehrt bedeutet dieser Wandel von einst treuen Analog-Kunden zu Internetkunden dem klassischen Handel Kopfzerbrechen. Allerdings müssen deswegen nicht gleich reale Läden zusperren, denn sie bieten den Kunden in puncto Beratung beispielsweise große Vorteile. In Zukunft wird also ein stimmiger Mix von digitalen und analogen Absatzkanaälen von Bedeutung sein. Den ganzen Artikel können Sie in der neuesten Ausgabe des ExtraDienstes beziehungsweise gratis im Internet unter www.extradienst.at/ed-7-20 nachlesen.

red

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