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China: Liste für Medienzensur

China erlaubt künftig nur noch jene rund 1.300 Nachrichtenquellen, die auf einer neuen, offiziellen Liste aufgeführt sind.
©pixabay

China ist einer der weltweiten Vorreiter der Medienzensur.

Dass China seine nationalen Medien zensiert, ist kein Geheimnis. Nun geht die Regulierungsbehörde Cyberspace Administration of China (CAC) allerdings einen nächsten, gewaltigen Schritt mit ihrer neusten Maßnahme: Eine offizielle Liste legt alle Online-Nachrichtenproduzenten fest, die als vertrauenswürdig gelten. Nur von diesen Quellen dürfen Informationen übernommen werden – andernfalls drohen harte Strafen.

Eine derartige Liste gab es bereits 2016, allerdings enthält die Neuauflage rund viermal so viele Nachrichten-Portale, genauer gesagt 1.358 Stück. Alle Nachrichtenhäuser, die ihre Beiträge im Internet posten, müssen sich nun daran halten. Dass die kommunistische Regierung und deren Behörden bei Verstößen hart durchgreifen, zeigte sich auch schon Ende Juli, als man es auf die großen Tech-Konzerne in China abgesehen hat. Diese mussten nach einem Beschluss ihre Seiten von allen „schädlichen Inhalten“ säubern.

Pressetext/Red.

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