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Klaus-Peter Schulz (OMG), Andrea Groh (Gewista), Peter Lammerhuber (IGMA), Moderatorin Manuela Raidl, Kai Herzberger (Facebook) und Marco Schreuder (Fachgruppe Werbung Wien) (v.l.n.r.)

 

Werbemarkt in Österreich in Gefahr?

 

Anlässlich der Österreichischen Medientage 2018 wurde über den heimischen Werbemarkt diskutiert. Dieser ist durch die zunehmende Globalisierung in Gefahr an Bedeutung zu verlieren. Laut dem Präsidenten der Interessensgemeinschaft der Media Agenturen (IGMA) Peter Lammerhuber „hat Google in Österreich einen Marktanteil von 96 Prozent“. Er sagt weiter: „Aus lokaler Marktsicht hat Google damit marktbeherrschende Stellung. Aber die Gewista darf die Epamedia nicht kaufen, weil es regulatorisch verboten ist – weil es markbeherrschende Stellung wäre. Die Frage nach Search stellt die Bundeswettbewerbsbehörde aber nicht.“ Deswegen regt Lammerhuber eine Gesetzesänderung an, die das Hinterherhinken der technologischen Entwicklung und der tatsächlichen wirtschaftlichen Situation in unserem Land verhindert.

Ansonsten sieht er eine große Selbstverantwortung der Branche. Wörtlich sagt Lammerhuber: „Wir müssen den regionalen Medienmarkt aufrechterhalten. Je eigenständiger die Medien sind, je höher die lokalen Reichweiten, umso mehr Bedeutung werden wir haben.“ Auch der Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wiener WirtschaftskammerMarco Schreuderschlagt in die selbe Kerbe, wenn er meint: „Wir müssen damit leben, dass Digitalisierung Bestandteil unseres Lebens ist. Wenn österreichische Agenturen diese Aufträge bekommen, geht das nur mit Qualität und dass man verdammt gute Werbung macht.“

Bildcredit: Johannes Brunnbauer