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Briten zahlen mehr in „Social-Media-Lokalen“

Restaurants setzen laut Barclaycard-Umfrage zunehmend auf Präsentation in sozialen Medien
©unsplash

Der durchschnittliche Brite ist bereit, in Restaurants, die in sozialen Medien gut wirken, fast 30 Pfund mehr pro Besuch auszugeben. Das zeigt eine von OnePoll durchgeführte Umfrage im Auftrag von Barclaycard Payments unter 2.000 Erwachsenen. Demnach meinen 41 Prozent, dass Präsenz in sozialen Medien heutzutage der beste Weg ist, um zu beurteilen, ob ein Lokal den Besuch wert ist. Unter 18- bis 26-Jährigen sind es sogar 58 Prozent.

„Foodporn“ en vogue

Besonders begehrte Motive sind laut Befragung die Nahaufnahmen von Lebensmitteln (49 Prozent), Restaurant-Dekoration (29 Prozent) sowie Einblicke hinter die Kulissen (28 Prozent). Kirsty Morris von Barclaycard sieht Social Media als Chance für die Gastronomie und erklärt: „Unsere Untersuchung zeigt, dass ein Viertel der Esser vor der Bestellung die Speisekarte in den sozialen Medien anschaut. Dies ist nur eine Möglichkeit, das Erlebnis für die Gäste zu verbessern, damit sie sich beim Essen auf das perfekte Foto am Tisch konzentrieren können.“

Ein Trend, dem die Restaurants auf der Insel bereits folgen. „Immer mehr Lokale bieten die Möglichkeit, über ihre Social-Media-Kanäle zu reservieren, Menüs einzusehen und sogar im Voraus zu bezahlen“, so Morris. „Es ist also ein vernünftiger Schritt für das Gastgewerbe, Inhalte zu teilen und potenzielle Besucher zu begeistern.“ Auch in den USA zieht es viele Nutzer sozialer Medien in Gaststätten, die sie zuvor etwa auf TikTok wahrgenommen haben, wie pressetext berichtete.

Facebook vor Instagram

Die Studie zeigt auch, dass der Vatertag ein sehr beliebter Anlass ist, um essen zu gehen. Zudem recherchiert der typische Erwachsene 40 Minuten über Restaurants im Social Web, ehe er sich für einen Besuch entscheidet. 17 Prozent derjenigen, die die Plattformen nutzen, sagen, dass sie sich dort angemeldet haben, um mehr über bestimmte Restaurants zu erfahren. Facebook (43 Prozent) und Instagram (41 Prozent) sind die ersten Adressen für eine solche Suche. Aber auch traditionelle Bewertungsportale sind bei 37 Prozent der Befragten nach wie vor beliebt.

Laut Morris sind Social-Media-Kanäle inzwischen Schaufenster für Restaurants, um ihre Speisen zu vermarkten und „nach einigen turbulenten Jahren für das Gastgewerbe ist dies ein wertvoller Weg, um neue Kunden in ein Lokal zu locken“. Barclaycard Payments befragte außerdem 200 Restaurantbesitzer. Ergebnis: 66 Prozent der Befragten sind schon auf Plattformen wie Instagram und TikTok aktiv, um die Attraktivität ihres Lokals zu steigern. Durch die Umstellung auf soziale Netzwerke konnten Gastronomen einen Anstieg der Buchungen über diese Plattformen um 80 Prozent verzeichnen.

PTE/Red.

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