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Wenn Kinder zuviel Zeit vor dem Bildschirm verbringen

 

Kinder aus bildungsfernen Schichten verbringen mehr Zeit vor dem Bildschirm

 

Daten des bundesdeutschen Nationalen Bildungspanels haben eine unangenehme Wahrheit zutage gefördert. Fast drei von fünf Viertklässlern mit einer Mutter ohne berufsqualifizierenden Bildungsabschluss, also zum Beispiel lediglich mit Hauptschulabschluss, verbrachten der Auswertung zufolge mehr als zwei Stunden am Tag vor Bildschirmen. Auf Kinder aller Mütter gemünzt waren es hingegen nur etwa zwei von fünf Jungen und Mädchen mit ähnlich hohem Medienkonsum. Am wenigsten schauten Viertklässler von Müttern mit Hochschulabschluss täglich auf Bildschirme – nur bei knapp drei von zehn waren es mehr als zwei Stunden.

 

Der Grund für dieses Verhalten liege darin, dass sich Kinder an ihren Eltern orientieren. Erwachsene aus bildungsfernen Schichten würden ebenso häufig zu elektronischen Unterhaltungsmedien greifen. Das Verhalten der Kinder könne zu krankhaftem Übergewicht, Augenbeschwerden, Schlafstörungen und aggressiverem Sozialverhalten bei übermäßigem Medienkonsum führen.

Bildcredit: pixabay