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Besondere Auszeichnung für steirische Künstler

Renate Polzer und Hannes Rossbacher erhielten das Goldene Ehrenzeichen.
© BMKOES

Sektionschef Jürgen Meindl überreicht das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich an den Künstler Hannes Rossbacher

Die steirischen Künstler Renate Polzer und Hannes Rossbacher erhielten kurz vor dem neuerlichen Lockdown im Rittersaal des Palais Niederösterreich in Wien das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Sie wurden vom Sektionschef Jürgen Meindl für ihre nationalen und internationalen künstlerischen Einsätze geehrt. In den Würdigungen von Gabriele Koschatzky-Elias und Jörg Mathera wurden die Highlights ihres bisherigen Wirkens in Erinnerung gerufen.

Polzer war 20 Jahre lang als bildende Künstlerin und Kulturorganisatorin in Leibnitz tätig. Aus dieser Zeit stammt der von ihr gestaltete Skulpturenweg Römerstraße und Arbeiten für die Landesausstellung „die Römer“ 2004. Seit 1978 organisiert sie das Internationale Maler- und Bildhauersymposium (IMBS). Ihre Kunstobjekte waren schon in vielen Galerien und Kulturzentren in Österreich, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Tschechische Republik, Polen, Italien und vielen anderen Ländern zu sehen. Seit 2005 hat sie ihr Atelier und ihren Lebensmittelpunkt in Wien.

Hannes Rossbacher ist seit mehr als 25 Jahren mit der Schriftstellerin Claudia Rossbacher verheiratet und wohnt am Reinischkogel in der Weststeiermark. Rossbach entwarf Designs beispielsweise für Falco und produzierte Experimentalfilme. Seit 2009 ist er hauptsächlich als Maler tätig. Berühmt ist seine Kunstfigur „Das Zoff“, das ursprünglich als Trickfigur für ein Musikvideo kreiert wurde, später aber in einen Zyklus aufgenommen wurde. Rossbachers neuester Zyklus „Pop Art Selfies“ ist eine Serie plakativer Masken des Künstlers selbst, der sich verhüllt, verwandelt, vortäuscht, hervorsticht, sein Innerstes nach außen kehrt, sich immer wieder neu erfindet und in eine andere Gestalt hineinschlüpft, um in einer schnelllebigen Zeit, kurz innezuhalten, wie es Alois Rumpf in der Kleinen Zeitung (am 5.11.2020) formuliert.

PA/red

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