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Besatzungsmächte planen mit Twitter und Co

Soziale Medien wie Twitter sind eine wichtige Informationsquelle für militärische Besatzungsmächte.
© Pixabay

Twitter Info-Quelle half bei Besetzung der Krim

Soziale Medien wie Twitter transportieren wichtige Informationen für militärische Besatzungsmächte, da sie die politische Stimmung in bestimmten Regionen zum Ausdruck bringen. Eine Studie der University of California San Diego http://ucsd.edu zeigt dies am Beispiel der Besetzung der völkerrechtlich nach wie vor zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim durch die russische Armee.
„Alle Geheimdienste versuchen, Social-Media-Daten zu verarbeiten. Dabei geht es vor allem um die Identifizierung von Trends, beispielsweise wie eine Mehrheit von Menschen auf bestimmte Ereignisse reagiert. Soziale Medien nutzen aber nicht als alleinige Informationsquelle. Sie sind sehr subjektiv und zeigen kein vollständiges Bild, weswegen sie nur in Verbindung mit anderen Quellen funktionieren können“, erläutert Marcel Dickow, Leiter der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Die Forscher haben insgesamt 940 Mio. Tweets analysiert, die zwischen August 2013 und August 2014 über die Besetzung der Krim veröffentlicht wurden. Danach filterten sie Nachrichten heraus, die aus der Ukraine stammten, indem sie Standortdaten von Usern erfassten, bei denen die Ortungsfunktion aktiviert war. Außerdem lag der Folkus auf russischsprachigen Tweets, weil die Forscher davon ausgingen, dass russisch sprechende Einwohner der Krim eher für die Abspaltung der Ukraine sein würden.

 

 

PA/red

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