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BBC-Journalistin aus Russland ausgewiesen

Die Ausweisung Sarah Rainsfords gilt als Folge politischer Zankereien.
@unsplash

Es geschieht nicht selten, dass Journalisten zum Spielball zwischen politischen Playern werden.

Die BBC-Journalistin Sarah Rainsford sieht in ihrer bevorstehenden Ausweisung aus Russland ein Zeichen für das „zunehmend schwierige und repressive Umfeld“, in dem sich auch ausländische Journalisten inzwischen in dem Land bewegen. „Ich werde ausgewiesen. Und mir wurde gesagt, dass ich nie wieder zurückkehren kann“, sagte sie am Samstag im Radiosender BBC 4. Das sei nicht nur für sie persönlich katastrophal, sondern auch schockierend. Bisher sei die ausländische Presse weitgehend von den Einschränkungen der Pressefreiheit im Land ausgenommen gewesen, doch das ändere sich nun, so Rainsford. Der am Freitag angekündigte Schritt, das Ende August auslaufende Visum Rainsfords nicht mehr zu verlängern, gilt als Antwort der russischen Behörden auf die Weigerung Großbritanniens, dem russischen Staatssender RT eine Lizenz zu erteilen.

 

APA/Red.

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