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Aus für Schoko, Pizza und Chips im TV

Im Kampf gegen Fettleibigkeit bei Kindern verschärft die britische Regierung die Regeln für TV- und Online-Werbung.
@Adobe Stock

Das Werbeverbot soll gegen Fettleibigkeit bei Kindern mithelfen.

Von 2023 an darf im Fernsehen zwischen 21.00 Uhr und 5.30 Uhr nicht mehr für Lebensmittel mit hohem Fett-, Salz- und Zuckergehalt geworben werden und Unternehmen dürfen laut dem Gesundheitsministerium keine bezahlte Online-Werbung mehr schalten.

Betroffen sind unter anderem Produkte wie Schokolade, Softdrinks, Eis, Kekse, Chips und Pizza. Allerdings gibt es Ausnahmen. So gelten die Regeln für einzelne Produkte und nicht für ganze Produktlinien und nicht für Hersteller mit weniger als 250 Beschäftigten. Außerdem werden auch als gesund geltende Lebensmittel und Getränke, die etwa zu hohe Zuckergehalte aufweisen, ausgenommen, so kann etwa weiterhin für Honig, Olivenöl, Avocados und den beliebten Brotaufstrich Marmite geworben werden.

Kalorienreduktion durch Werbeverbot

Das Werbeverbot könnte dazu führen, dass 7,2 Milliarden Kalorien von den Speiseplänen der Kinder entfernt werden, betonte das Ministerium. Damit könnte die Zahl fettleibiger Kinder in den kommenden Jahr um mehr als 20.000 reduziert werden. Schätzungen zufolge sei ein Drittel aller Kinder, die in Großbritannien die Volksschule beenden, übergewichtig oder fettleibig.

 

APA/Red.

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