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Aus für Geoblocking

 

Neue EU-Verordnung trat in Kraft

 

Gut zweieinhalb Jahre, nachdem die EU-Kommission das Aus für ungerechtfertigte Blockaden im grenzüberschreitenden E-Commerce einleitete, trat die entsprechende, im Gesetzgebungsverfahren etwas eingedampfte Verordnung am Montag in Kraft.

Pünktlich für die Weihnachtseinkäufe im Netz dürfen Online-Shopper damit nicht mehr auf eine Webseite in ihrem Herkunftsland mit teureren Angeboten umgeleitet werden, wenn sie etwa einen Kühlschrank oder Tickets für Konzerte oder Vergnügungsparks erwerben wollen. Händler oder Diensteanbieter können Interessenten aus anderen Mitgliedsstaaten ferner nicht mehr pauschal den Zugang zu ihren Online-Portalen verwehren.

Webshops dürfen den Verkauf auch nicht mehr ablehnen, wenn sie keine Möglichkeit sehen, die erstandenen Waren über die Grenze liefern zu lassen. Käufer können ihre Bestellung fortan vor Ort abholen oder auf eigene Faust eine Zustellung arrangieren. Verbraucher dürfen nicht mehr gezwungen werden, mit einer Kredit- oder Debitkarte zu bezahlen, die im Land des Verkäufers ausgestellt wurde. Für das Hosting einer Website oder andere elektronisch verfügbare Dienste wie Cloud Computing können Anbieter keinen Aufschlag mehr für Kunden in anderen EU-Ländern berechnen.

Bildcredit: pixabay