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„Augustin“-Schnapskarten machen die Runde

Wiener Straßenzeitung kreierte Schnapskarten im "augustinischen Kleid".
© Augustin/Thomas Kriebaum

Na no na ned möchte der AUGUSTIN natürlich auch beim Bummerlanhängen zum Überdenken gängiger Geschlechterrollen und Hierarchien anregen

Bei Verkäufern der Wiener Straßenzeitung „Augustin“ sind ab heute besondere Schnapskarten erhältlich: Nicht Karo, Pik und Treff, sondern Knedl, Kriagl und Tschick gesellen sich zum Herz. Ass, König, Dame und Bub wurden vom langjährigen „Gustl“-Zeichner Thomas Kriebaum wiederum mit Katze, Verkäuferin, Verkäufer und Hund ersetzt. „Uns war besonders wichtig, mit den Spielkarten das breite Spektrum unter unseren Verkäufern und Verkäuferinnen abzubilden“, erklärte „Augustin“-Redakteurin Claudia Poppe in einer Aussendung. Somit sind sowohl die „lächelnde Osteuropäerin“ als auch der „winkende Afrikaner“ vertreten. Die 20 Karten kosten zehn Euro. Die Hälfte davon geht wie auch beim Kauf einer Zeitung an den Verkäufer oder die Verkäuferin. Mit dem Rest werden die Redaktion, aber auch Sozialarbeit und diverse Projekte finanziert.

APA/red

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