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Arbeitsbelastung für Journalisten enorm gestiegen

Journalistengewerkschaft für Regelung der Home-Office-Bedingungen und faire Honorare für Freie.
© Pixabay

Die Arbeitsbelastung für Journalisten ist deutlich gestiegen. Wie aus einer Umfrage unter 700 Personen hervorgeht, haben sich die Arbeitsbedingungen in vielen Redaktionen in den vergangenen zwölf Monaten „massiv verschärft“, teilte die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp in einer Aussendung mit.
56 Prozent der Befragten gaben laut Aussendung an, dass ihr persönlicher Arbeitsaufwand in den vergangenen zwölf Monaten zugenommen habe. 86 Prozent erklärten zudem, dass dieser Mehraufwand von den Medienunternehmen nicht abgegolten werde. „Journalistische Jobs müssen hier klaren, in Kollektivverträgen festgelegten arbeits- und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen unterliegen“, so Eike-Clemens Kullmann, Bundesvorsitzender der Journalistengewerkschaft.
Auch die Arbeitsbedingungen im Home-Office müssten klarer geregelt und der Mehraufwand finanziell abgegolten werden. Nur acht Prozent der Befragten erhielten Zuschüsse fürs Home-Office, nur knapp mehr als 40 Prozent der angestellten Journalisten verfügten über ein eigenes Arbeitszimmer, heißt es in der Aussendung.
„Ein bedenkliches Bild“ habe sich auch bei der Bezahlung freier Journalisten gezeigt. Bei knapp 60 Prozent der Befragten hätten sich die Einnahmen in der Coronakrise verschlechtert, mehr als ein Drittel bekämen weniger als das im Kollektivvertrag vereinbarte Mindesthonorar, sagte Kullmann.

 

APA/Red

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