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Apples Siri hört wieder mit

In der neuesten iOS-Version 13.2 sollen Audiomitschnitte von Nutzern analysiert werden.
© Pixabay

Apple will in seine neueste Betriebssoftware für iOS und iPadOS 13.2 eine Weiterentwicklung des Sprachassistenzsystems Siri integrieren: Nach dem Opt-in sollen Audiomitschnitte von Nutzereingaben wieder integriert werden. Nutzern wird also nach der Installation ein Hinweis präsentiert, der über die Auswertung informiert und um Zustimmung bittet, wie Softwareentwickler berichten. User können nach Angaben Apples dem entweder zustimmen oder „später“ wählen, um den Dialog zu schließen.

Apple begründet die Vorgehensweise damit, dass man durch die Erlaubnis zum Speichern und Analysieren von Siri-Audiomitschnitten zur Verbesserung von Siri beitragen könne. Laut den vorliegenden Informationen soll auch ein späteres Opt-out jederzeit über die Einstellungen möglich sein. Dies muss nur auf jedem verwendeten Gerät extra vorgenommen werden.

Bis August 2019 hat Apple Audiomitschnitte von Siri-Eingaben automatisch gespeichert und in Teilen durch Mitarbeiter externer Firmen ausgearbeitet. Erst auf Grund der öffentlichen Empörung darüber wurde die Auswertung der Sprachbefehle gestoppt. In Zukunft will Apple nur durch eigene Mitarbeiter die Audiomitschnitte auswerten. Aufnahmen, die durch eine unbeabsichtigte Aktivierung von Siri entstanden sind, sollen gelöscht werden. Außerdem sollen nach den vorliegenden Informationen künftig die Nutzer den gesamten „Siri- und Diktier-Verlauf“ löschen können.

PA/red

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