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Apple trifft Einigung mit Medienanbietern

Ab 2022 müssen App-Anbieter mit Abo-Modellen keine Umsatzbeteiligung mehr an Apple zahlen.
©pixabay

Apple nimmt mit dem offiziellen App Store als einzig verfügbarer Store auf Apple-Geräten eine Monopolstellung ein, die stark in Kritik steht.

Nachdem Apple in den vergangenen Jahren aufgrund ihres Finanzierungssystems des App Stores immer mehr in Kritik geriet, kommt der Tech-Konzern nun Anbietern von Abo-Diensten entgegen. Aktuell muss jedes Unternehmen, das seine Apps auf Apple-Geräten zur Verfügung stellen wollte, zwischen 15 und 30 Prozent der durch „In-App-Käufe“ erzielten Einnahmen an Apple abgeben. Das gilt auch für Apps mit Abo-Modellen, wie beispielsweise Netflix oder Spotify. Für die App-Betreiber war es kaum möglich, dieses lukrative Geschäft seitens Apple zu umgehen: Während Android-Nutzer auf zahlreiche App Stores verschiedener Anbieter zurückgreifen können, beschränken sich Apple-Geräte auf den offiziellen, hauseigenen App Store.

Nachdem Apple aufgrund eines Dauerstreites mit Epic Games, dem Entwickler des bekannten Spiels „Fortnite„, bereits eine große Einnahmequelle verloren hat und massiv ins Kreuzfeuer geriet, möchte der Konzern jetzt zumindest den Abo-Giganten entgegenkommen.

Einigung mit JFTC hat internationale Gültigkeit

Die nun getroffene Einigung mit der Japan Fair Trade Commission (JFTC) fixiert, dass künftig Streaming-Dienste, wie Spotify, Disney+ oder Netflix, aber auch Medienverlage und E-Book-Anbieter ihren Kunden innerhalb des App Stores einen Abo-Link zur Verfügung stellen können, ohne dass Apple sich daran finanziell bereichern darf. Ab Anfang 2022 soll dieser Beschluss in Kraft treten und ist weltweit gültig.

APA/RED/LBi

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