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Europas Parlamentarier im Kreuzfeuer der Begehrlichkeiten

 

Medienvertreter nehmen EU-Parlamentarier in die Pflicht

 

Vor der für Donnerstag geplanten Abstimmung über die EU-Copyright-Reform gehen die emotionalen Wogen hoch. Nachdem Österreichs EU-Parlamentarier sich geschlossen gegen ein Durchwinken der Reform entschieden (Extradienst berichtete), appellieren nun Medienvertreter, die Reform doch zu beschließen. Man solle sich nicht von "Desinformationskampagnen" beirren lassen, heißt es, wie der Standard berichtet.

 

In einem offenen Brief hat der Verband Österreichischer Privatsender geschrieben, dass es nicht um Zensur oder Überwachung gehe. Vielmehr gehe es um den Schutz von Eigentum, das eines der unbestrittenen Grundprinzipien der Gesellschaft darstelle.

Österreichs Medienmacher appellieren an EU-Parlamentarier und Bundesregierung, sich bei der Diskussion über eine Reform des Urheberrechts nicht von Desinformationskampagnen beeindrucken zu lassen. Konkret geht es etwa um die Kritik an sogenannten Upload-Filtern, in der Internet-Aktivisten "Zensur" oder gar das "Ende des freien Internets" sehen. Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hat am Montag deshalb einen offenen Brief an Österreichs EU-Abgeordnete geschrieben. "Es geht nicht um Zensur oder Überwachung. Es geht um den Schutz von Eigentum, der eines der unbestrittenen Grundprinzipien unserer Gesellschaft darstellt. Konkret geht es um die Frage, ob die großen, kommerziellen Tech-Publisher, deren Geschäftszweck der Upload und die Verbreitung von digitalen Inhalten ist, sich angemessen am Schutz von geistigem Eigentum Dritter, mit dem sie ihr Geschäft machen, beteiligen müssen oder nicht", so die Privatsender. Man stehe ohne Einschränkung für Meinungs- und Medienvielfalt, Kreative und Medien müssten aber vor dem "Vampirismus der Tech-Publisher" geschützt werden. - derstandard.at/2000082676567/Medien-Appell-an-Oesterreichs-EU-ParlamentarierÖsterreichs Medienmacher appellieren an EU-Parlamentarier und Bundesregierung, sich bei der Diskussion über eine Reform des Urheberrechts nicht von Desinformationskampagnen beeindrucken zu lassen. Konkret geht es etwa um die Kritik an sogenannten Upload-Filtern, in der Internet-Aktivisten "Zensur" oder gar das "Ende des freien Internets" sehen. Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hat am Montag deshalb einen offenen Brief an Österreichs EU-Abgeordnete geschrieben. "Es geht nicht um Zensur oder Überwachung. Es geht um den Schutz von Eigentum, der eines der unbestrittenen Grundprinzipien unserer Gesellschaft darstellt. Konkret geht es um die Frage, ob die großen, kommerziellen Tech-Publisher, deren Geschäftszweck der Upload und die Verbreitung von digitalen Inhalten ist, sich angemessen am Schutz von geistigem Eigentum Dritter, mit dem sie ihr Geschäft machen, beteiligen müssen oder nicht", so die Privatsender. Man stehe ohne Einschränkung für Meinungs- und Medienvielfalt, Kreative und Medien müssten aber vor dem "Vampirismus der Tech-Publisher" geschützt werden. - derstandard.at/2000082676567/Medien-Appell-an-Oesterreichs-EU-Parlamentarier

Bildcredit: pixabay