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Milliardenstrafe droht

 

Google droht Milliardenstrafe

 

Google steht anscheinend vor einer weiteren Milliardenstrafe der EU-Kommission. Auch im Wettbewerbsverfahren um Android werde voraussichtlich der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung festgestellt, berichtete das Wall Street Journal. Die Strafe könne den Betrag von rund 2,4 Milliarden Euro aus dem Verfahren um die Shopping-Suche im vergangenen Jahr übertreffen. Allerdings erwartet keiner, dass die Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden und ein zweistelliger Milliardenbetrag fällig werden könnte. Mit der Entscheidung wird in den kommenden Wochen gerechnet.

 

Die Kommission stört sich unter anderem daran, dass Hersteller von Android-Smartphones, die Google-Dienste einbinden wollen, gleich ein Paket von Apps des Internet-Konzerns auf die Geräte bringen müssen. Google kontert, es sei nötig, ein Mindestangebot an Apps auf dem Gerät zu haben, weil Nutzer Google-Dienste sonst nicht vernünftig einsetzen könnten. Außerdem kritisiert die Kommission die "Anti-Fragmentierungs-Vereinbarung", nach der Anbieter von Geräten mit Google-Diensten nicht gleichzeitig auch Smartphones mit abgewandelten Android-Versionen verkaufen können.

Bildcredit: pixabay