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Amis offen für werbefinanziertes Streaming

US-Mediennutzer sind in begrenztem Maße bereit, persönliche Informationen preiszugeben
©unsplash

US-Nutzer sind offen für werbefinanziertes Angebot

Zwei Drittel der US-Bürger bevorzugen werbefinanzierte Streaming-Optionen gegenüber werbefreien. Das geht aus einer Umfrage der Werbeplattform Infillion und dem Marktforscher Ipso hervor. Darin ging es um die Entwicklung von Streaming-Werbung in Bezug auf relevantere, personalisiertere und interaktivere Erlebnisse. Befragt wurden 2.500 Verbraucher.

Daten zu Werbezwecke

Werden zu viele Anzeigen geschaltet, verlieren die meisten die Geduld und verzichten auf das Streaming. Andererseits sieht die Hälfte der Befragten maßgeschneiderte Anzeigen als gut oder hilfreich an, wenn sie für ihre Interessen relevant sind. 73 Prozent beklagen allerdings die Häufigen Wiederholungen von Werbeeinblendungen. 61 Prozent betreiben während des Streamens in den Werbepausen Multitasking. Die Befragten zeigen sich offen für die Erhebung von Daten zu Werbezwecken und erwarteten personalisiertere Inhalte und Angebote im Austausch für ihre Zeit und Aufmerksamkeit.

Über 70 Prozent würden detailliertere persönliche Infos im Austausch für mehr Personalisierung in Streaming-Anzeigen feilbieten. Die fünf Datenkategorien, die Verbraucher am bereitwilligsten preisgeben, sind Geschlecht (69 Prozent), Alter (65 Prozent), Interessen und Hobbys (63 Prozent), ethnische Zugehörigkeit (60 Prozent) sowie Haushaltsgröße und detaillierte Daten über Einkäufe (56 Prozent). „Die Studie unterstreicht, dass Werbetreibende in einer neuen, fortschrittlicheren Medienwelt die Möglichkeit haben, mehr und nicht weniger Zeit, Aufmerksamkeit und Daten der Verbraucher zu erfassen“, so Jamie Auslander von Infillion.

„XtendedView“ kommt

Als Reaktion auf die aktuelle Studie bringt Infillion noch in diesem Jahr „XtendedView“ auf den Markt, ein zwei Minuten dauerndes Anzeigenformat. Es wurde speziell entwickelt, um Unterhaltungsunternehmen die Möglichkeit zu geben, Trailer in voller Länge zu teilen, Gesundheitsunternehmen, um sich mit personalisierteren Geschichten zu beschäftigen, und Kandidaten, um ihre Plattformen in politischen Anzeigen und für anderes ausdrucksstarkes Storytelling zu teilen.

PTE/Red.

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