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Aktuell in der Medienbranche

Endgültiges Aus für Rechercheplattform „Addendum" mit 15. September - "Willkommen Österreich" kehrt ins Studio zurück.
© Pixabay

Umbruch und Aufbruch in der Medienlandschaft

Die Rechercheplattform „Addendum“ hat heute eines ihrer letzten Projekte veröffentlicht. Begleitet wurde die Ankündigung des Artikels „Kampf ums Plasma“ im Newsletter von Abschiedsworten des Redakteurs Andreas Wetz. „Es war eine großartige Zeit. Und eine großartige Redaktion. Tabus gab und gibt es nicht“, hielt er fest. Endgültig vorbei ist es am 15. September. Denn mit diesem Datum sind so gut wie alle Mitarbeiter freigestellt, sagte Judith Denkmayr gegenüber der APA. Eine Printausgabe, die bereits erstellt ist, soll ebenfalls Mitte September noch erscheinen. Anfang August gab Red Bull bekannt, dass die Aktivitäten von Dietrich Mateschitz‘ Stiftung Quo Vadis Veritas sowie die Rechercheplattform „Addendum“ eingestellt werden.

„Willkommen Österreich“ wieder im Studio

Dirk Stermann und Christoph Grissemann beziehen nach dem Corona-bedingten „Homeoffice-Skype-Elend“ und dem darauffolgenden Umzug ins Quarantänestudio ab dem morgigen Dienstag in „Willkommen Österreich – Gags, Gags, Gags“ um 22.00 Uhr in ORF 1 erstmals seit langer Zeit wieder ihr altes Studio und blicken dabei auf die Höhepunkte der vergangenen Saison zurück. Ab Dienstag, 15. September, wird das Studio wieder regulär wöchentlich bespielt – zwar ohne Saalpublikum, aber wie gewohnt mit „Gags, Gags, Gags“ und Talkgästen, teilte der ORF in einer Aussendung am Montag mit.

Austro-„Tatort“ mit über einer Million Zuseher

Bis zu 1,017 Millionen Österreicherinnen und Österreicher haben am gestrigen Sonntag den Austro-„Tatort“ „Pumpen“ mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser auf ORF 2 verfolgt. Im Schnitt sahen 987.000 den 23. gemeinsamen Krimi der beiden TV-Ermittler – Bestwert für einen Österreich-„Tatort“ seit November 2019, hieß es in einer Aussendung des ORF. Die Produktion des ORF erreichte einen Marktanteil von 29 Prozent.

Faktencheck bei Facebook

Facebook weitet sein Faktencheckprogramm aus. Die AFP, die bereits seit 2017 Teil des Faktenprüferprogramms und Facebooks größter weltweit tätiger Partner ist, überprüft ab sofort auch Inhalte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, teilte der Konzern mit. Weltweit arbeite Facebook mit mehr als 70 unabhängigen Faktenprüfern zusammen, die über 50 Sprachen abdecken – darunter Nachrichtenagenturen, Medienunternehmen und gemeinnützige Organisationen, hieß es. Bereits im Mai weitete Facebook sein Faktencheck-Programm in Zusammenarbeit mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) auf Österreich sowie die Schweiz aus.

APA/red

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