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Dauernde Erreichbarkeit schadet

 

Dauernde Erreichbarkeit schadet Konzentration

 

Die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit hat Folgen, die seit Jahren immer gründlicher untersucht werden. Eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) stellt fest: Wer abends viel Zeit mit seinem mobilen Bürofortsatz verbringt, ist am nächsten Tag im Büro selbst nicht mehr so arbeitsbereit wie nach einer erholsamen Atempause.

 

Hierzu untersuchten die Autoren den Tagesablauf von 63 Testpersonen, die auch vom Smartphone Zugriff auf ihre Arbeits-Ressourcen wie dienstliche E-Mails haben. Die Teilnehmer mussten dabei nicht nur ihre individuelle Arbeitsbelastung festhalten, sondern verzeichneten auch, wie viel und wie gut sie geschlafen haben. Die Ergebnisse sind eindeutig: Der ständige Rollenwechsel zwischen Arbeit und Privatleben strengt die Arbeitnehmer stark an und hat unmittelbare Folgen für die Konzentrationsfähigkeit am folgenden Tag.

 

 

Bildcredit: pixabay