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„Abgefischt“ – Datenklau!

Datenmissbrauch betrifft KonsumentInnen immer öfter – Rechnung oder Mahnung bekommen, aber nichts bestellt – Jedenfalls reagieren und widersprechen.
© zatevakhin, stock.adobe.com

Wenn völlig überraschend Rechnungen oder Inkassoschreiben für Smarthphones, Handtaschen & Co ins Haus flattern, aber man nichts bestellt hat, beginnen die Probleme – in der AK KonsumentInnenberatung häufen sich die Anfragen. „Immer mehr KonsumentInnen sind Opfer eines Identitätsmissbrauchs. Kriminelle nutzen ausgespähte persönliche Daten, um online auf Kosten ihrer Opfer einzukaufen oder Verträge abzuschließen“, so AK KonsumentInnenschützer Jakob Kalina. Wichtig: Rechnungen oder Mahnungen keinesfalls ignorieren, sondern reagieren.

Woher die Täter die Daten ihrer Opfer haben, ist meist nicht bekannt: Betrüger kommen oft per Phishing an die Daten ihrer Opfer. „Es kann sich um einen erfolgreichen Datendiebstahl handeln, bei dem Kriminelle mit gefälschten E-Mails, Nachrichten oder Anrufen, die persönlichen Informationen ihrer Opfer herauslocken. Aber auch Datenlecks bei Unternehmen, öffentliche Einträge, mit Schadsoftware infizierte Endgeräte oder das absichtliche Schädigen wollen von Angehörigen und Bekannten sind eine Möglichkeit“, so Kalina. „Es wäre förderlich, wenn Opfer den Identitätsmissbrauch problemlos bei der Polizei anzeigen könnten und Hilfe erhalten. Das ist nicht immer der Fall, wie sie uns berichten.“

AK Broschüre Datenklau: https://wien.arbeiterkammer.at/service/broschueren/konsument/Datenklau.html

10. 5. 2021 / gab
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