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45 Prozent könnten vom Home Office aus arbeiten

Fast die Hälfte der unselbstständig Tätigen in Österreich könnte von zu Hause aus arbeiten.
© Pixabay

Frauen könnten Home Office öfter nutzen, als Männer

Dies schätzt das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). Dabei können mehr Frauen ihren Job aus dem Home-Office ausüben als Männer. Insgesamt könnte demnach 45 Prozent Teleworking machen, dabei 47 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer.
Wifo-Expertin Julia Bock-Schappelwein verweist darauf, dass 60 Prozent der unselbstständig Beschäftigten in Österreich Jobs mit nicht-manuellen Tätigkeitsschwerpunkt hatten, die sich grundsätzlich eignen könnten. Das gelte vor allem für Frauen (72 Prozent der Jobs), weniger für Männer (51 Prozent). Besonders geeignet seien dabei Berufe ohne – oder mit wenig – persönlichem Kundenkontakt und mit „kognitivem Routine-Schwerpunkt“, wie es etwa für Bürotätigkeit gilt. Unter Berücksichtigung aller Einschränkungen kommt das Wifo auf rund 45 Prozent aller unselbständig Beschäftigten – inklusive Lehrkräften – die Home-Office machen könnten.
Vor der Coronakrise (2015) hatte die Statistik Austria erhoben, dass rund 13 Prozent der Erwerbstätigen in Österreich ihre Arbeit zumindest teilweise von zu Hause aus verrichten. Damals griffen Frauen und Männer etwa gleich häufig darauf zurück, wobei die Nutzung mit dem Alter, der Qualifikation und der Hierarchie im Unternehmen stieg. Branchenspezifisch konzentriert sich Home-Office auf das Bildungswesen (Lehrkräfte) oder den IKT-Bereich; geographisch auf die Ostregion.

 

APA/red

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