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44 US-Staatsanwälte gegen Instagram für Kinder

Die Kritiker sehen das Wohlbefinden der Kinder gefährdet
© Pixabay

Künftig soll es eine Instagram-Version für unter 13-Jährige geben.

Zurzeit dürfen Kinder unter 13 Jahren die Plattformen Instagram und Facebook nicht nutzen. Nun plante der Konzern aber eine Instagram-Version für Kinder zu installieren. In der jüngeren Vergangenheit hagelte es deswegen schon mit Kritik. Am Montag wandten sich schließlich auch 44 US-Generalstaatsanwälte, in einem offenen Brief, an Facebook. Darunter waren sowohl Republikaner als auch Demokraten. Alle waren dem Thema gegenüber kritisch eingestellt. In dem Brief hieß es, dass Facebook mit seiner Instagram-Plattform für Kinder keine bestehenden Nachfrage nachkomme, sondern eine erschaffe. Laut den Generalstaatsanwälten würde der Konzern gezielt versuchen Kinder anzulocken, die noch zu jung für ein Facebook-Profil wären. Da es in der Vergangenheit immer öfter zu Mobbing-Fällen und Hass im Internet kam, sorge man sich um das Wohlbefinden der Kinder. Auch das fehlende Verständnis der Kinder für Datenschutz und Online-Privatsphäre bereite den Kritikern Sorgen. Die Staatsanwälte forderten Facebook auf seine Pläne zu verwerfen.

Facebook hält an Plänen fest

Der Konzern machte in einer Stellungnahme klar, dass man nicht von seinen Plänen abweichen wolle. Facebook habe sich aber dazu entschlossen, keine Werbung auf der Instagram-Version für Kinder zu schalten. Der Tech-Konzern stimmte den Staatsanwälten zu, dass die Sicherheit und Privatsphäre der Kinder Priorität hätten. Dafür würde man eigene Experten in den Bereichen Datenschutz und Kindersicherheit zurate ziehen. Auch Eltern wolle man Angebote liefern, die es möglich machen sollen mehr Kontrolle über die Internetaktivitäten des Nachwuchses zu haben.

Red.

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