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Florian Klenk wird der diesjährige Walther Rode-Preis verliehen.

Der Chefredakteur des Falter, Florian Klenk, wird mit dem diesjährigen Walther Rode-Preis ausgezeichnet.

Weil er, wie die Jury bemerkte, in den vergangenen Jahren Probleme und Skandale in der österreichischen Justiz mit hoher fachlicher Kompetenz aufgedeckt und analysiert hatte, wird der Chefredakteur des Falter und ExtraDienst-Aufdecker des Jahres, Florian Klenk (41) mit dem Walther Rode-Preis ausgezeichnet. Der von der Forschungsgesellschaft Medienhaus Wien ausgelobte Preis ist mit 5000 Euro dotiert und soll als Ansporn für weitere Projekte dienen. 

Die Jury, bestehend aus dem Medienhaus Wien und den Gründungsgesellschaftern Andy Kaltenbrunner, Matthias Karmasin, Daniela Kraus, Alfred J. Noll und Astrid Zimmermann, würdigte Klenk in ihrer Entscheidung wegen dessen Sachlichkeit und besonderer Tiefe der Recherchen. Zudem schreibe der promovierte Jurist Sozialreportagen, die „dem Ideal des Genres nahekommen“. Die Preisverleihung findet am Montag, dem 6. Oktober im Literaturhaus Wien statt.

Der Preis wird im Andenken an den österreichischen Rechtsanwalt und Publizisten Walther Rode (1876-1934) vergeben, dem aufgrund einer von ihm verfassten Satire gegen das österreichische Beamtentum ab 1928 ein weiteres Arbeiten in Österreich unmöglich war.

02.09.2014 / Steiner

Bildcredit: Archiv