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Der VGN-Chef sprach mit Ö1 über die österreichische Medienlandschaft.

 

Im #doublecheck-Interview auf Ö1 sprach Verlagsgruppe News-Chef Horst Pirker über die derzeitige wirtschaftliche Situation seiner Magazine und den allgemeinen Zustand der österreichischen Medien.

Pirker, der vor eineinhalb Jahren die Mehrheit an der VGN von der Bertelsmann-Tochter Gruner+Jahr übernommen hat, lobt die österreichischen Medienmacher angesichts der schwierigen Marktverhältnisse: "Würde man in größeren Ländern so hart arbeiten wie in Österreich, dann würden die Unternehmen dort im Geld schwimmen. Das heißt, die Österreicher haben gelernt, mit einem kleinen und schwierigen Markt auszukommen. Da ziehe ich meinen Hut."

Mit den Bedingungen in Österreich und den Herausforderungen der digitalen Wende hat auch das VGN-Flaggschiff „News“ zu kämpfen. Pirker bekennt sich jedoch zum namensgebenden Magazin der Verlagsgruppe, das nicht rein aus finanziellen, sondern auch aus verlegerischen Gründen weitergeführt werden soll: „Wenn es diesen verlegerischen Gedanken und diese emotionale Komponente nicht gäbe, dann hätten Vorgänger von mir das 'News' schon eingestellt. Es klingt ein bisschen banal, aber: Geld allein macht nicht glücklich.“

Etwas überraschend kam Pirkers Vorstoß in Sachen Media Analyse. Für die Special-Interest-Magazine der VGN sei die Media Analyse nicht mehr zeitgemäß. Was für Regionalmedien oder Boulevardzeitungen noch Sinn mache, sei für die Bedürfnisse seiner Verlagsgruppe nicht mehr brauchbar. Deshalb kündigte Pirker an, zukünftig mit dem sogenannten Media-Monitor eigene Daten zu erheben. Dabei arbeitet er mit dem Marktforschungsunternehmen Research Affairs zusammen.

Das Interview zum Nachhören

Bildcredit: VGN