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Kein Kommentar für ExtraDienst zum Thema Kurier-Anteile von Horst Pirker

Kommt es zu einer Übernahme der Kurier-Anteile an der VGN?

 

In der Branche munkelt man darüber, dass Horst Pirker Gelüste verspürt, die 25,3 Prozent, die der Kurier an dem von ihm mehrheitlich erworbenen Unternehmen hält, zu schnupfen. Einer der Top 3-Wirtschaftsprüfer des Landes evaluiert gerade den Wert, um damit einen Kaufpreis ableiten zu können. Was gar nicht so einfach zu sein scheint: Insider sprechen davon, dass der Kaufpreis im günstigen Fall knapp einstellig, im schlimmeren Fall jedoch gar mit einem zweistelligen Millionenbetrag bewertet werden könnte. Und dann wird’s für Pirker wohl zu teuer.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Anteile, die nur in definierten Zeitfenstern erworben werden können (und ein solches Zeitfenster ist das Frühjahr 2018) nicht von Pirker alleine, sondern nur von der News Beteiligungs KG erworben werden können. Und dort haben die Brüder Fellner ein entscheidendes Wörtchen mitzureden. Und wie man weiß, sind die und Pirker im Moment nicht gerade ein Herz und eine Seele.

Das werden also schwierige Verhandlungen für Pirker, denn ob er die News-Gründer dazu bringen kann, einen fetten Betrag in die Hand zu nehmen, um den Kurier aus der einst so maroden Gruppe herauszuholen, bezweifeln Branchenkenner. Doch es wäre wohl die richtige Entscheidung, wenn man den Aufwind der News-Verlagsgruppe betrachtet. Bei News konnte man die Abgänge substanziell reduzieren, im Gesamten einen kleinen siebenstelligen Bilanzgewinn hinlegen. Und für’s Jahr 2018 plant man realistisch drei bis fünf Millionen Euro auf der Habenseite zu verbuchen. Und so, wie es sich entwickelt, scheint das durchaus realistisch …

 

CWM

Bildcredit: Grayling