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Auch vierte Runde der Gespräche brachte kein Ergebnis

 

Weiterhin ergebnislos blieben die Tarifverhandlungen für die 13.000 Redakteure und die festen freien Journalisten bei deutschen Tageszeitungen auch in der vierten Runde.

Die Gewerkschaften fordern 4,5 Prozent mehr Geld, die Einkommen von Volontären und Jungredakteuren sollen um mindestens 200 Euro steigen. Die Verleger hatten in der dritten Runde eine Gehaltserhöhung von 2,6 Prozent in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 30 Monaten sowie eine Erhöhung der Einstiegsvergütungen für Redakteure von 120 Euro angeboten. Am Montag boten sie den Angaben zufolge eine Laufzeit von 24 Monaten an, zudem sollte die geplante Erhöhung von Gehältern und Honoraren jeweils um drei Monate auf den 1. Mai 2018 und den 1. Mai 2019 vorgezogen werden.

Status quo

Naturgemäß sind die Standpunkte der Parteien kontrovers.

"Wir sind auf die Gewerkschaften zugegangen und erwarten nun von den Arbeitnehmervertretern Einigungsbereitschaft in der nächsten Runde", sagte BDZV-Verhandlungsführer Georg Wallraf. Nach seiner Darstellung kamen sich die Verhandlungsparteien näher.

Nach Angaben der Gewerkschaften gab es bereits Montag Warnstreiks bei etwa 50 Zeitungen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen.

Weitere Gespräche folgen laut Deut­sche Jour­na­lis­tin­nen- und Jour­na­lis­ten-U­ni­on (dju) voraussichtlich am 25. April in Berlin.

Bildcredit: SZ/Screenshot