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Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid verlässt die Tageszeitung Ende August.


Oscar Bronner und seinem Sohn Alexander Mitteräcker geht es jetzt ans Eingemachte: Nachdem im letzten Jahr der wohl wichtigste Mitarbeiter Wolfgang Bergmann den Standard Richtung Kultur-Management den Rücken gekehrt hatte und damit der beste Verhandler des Hauses abgesprungen war, setzt sich jetzt auch die wichtigste Journalistin des Hauses ab. Alexandra Föderl-Schmid gibt ihrem Mentor Oscar Bronner nur zwei Monate Zeit, um sich „geordnet“ zurückzuziehen. Ob da gar die Politik im Spiel ist? Standard-Poster (das sind jene, mit denen man viel Geld verdienen möchte, und deren Kritik sich nun gegen das Blatt selber richtet) fallen ungezügelt über die „Qualitäts-Tageszeitung“ her. Da wird spekuliert, sie solle zu den Niederösterreichischen Nachrichten gehen, bei Kurz oder bei Didi Mateschitz’ All-Star-Team landen. Auf Anfrage wurde erklärt, dass sich die scheidende Chefredakteurin und Co-Herausgeberin gegenüber der Presse nicht zu ihrer beruflichen Zukunft äußern möchte.

Ein Nachfolger für Föderl-Schmid ist weit und breit nicht in Sicht. Ein Statement in der schnell hinausgehudelten Medien-Top-Meldung (nur damit die anderen das nicht früher bringen) zeigt, wie chaotisch die Dinge im Moment dort laufen...

 

 

16. 05. 2017

 

Bildcredit: HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com