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ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling

 

Nach Quartal III: RTL erhöht, ProSiebenSat.1 senkt Gewinnprognose.

 

Um 1,5 Prozent konnte der RTL-Konzern im dritten Quartal seine Umsätze, die jetzt bei 1,37 Milliarden Euro halten, steigern. Das entsprach weitgehend den Erwartungen. Das Ebitda dagegen stieg um satte 17,4 Prozent auf 263 Millionen Euro. Und trotz des allerorts schwächelnden TV-Werbemarktes generierte der Konzern immer noch immer gut die Hälfte seiner Erlöse aus der Fernsehwerbung. Ein wesentlicher Faktor der guten Bilanz waren indes ein Immobilienverkauf und das florierende Digital-Geschäft. Konsequenz: RTL hat die Prognose erhöht. Der Umsatz soll zwischen 2,5 und 5 Prozent, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen indes moderat zulegen.

Weniger toll sieht die Bilanz bei ProSiebenSat.1 aus. Die Prognose wurde nach unten revidiert: Der Umsatz werde nur um einen mittleren statt einen hohen einstelligen Prozentbetrag ansteigen, ließ der Konzern wissen, das Ebitda soll leicht über dem Vorjahresniveau liegen. Die nicht so erfreulichen Aussichten für das börsennotierte Unternehmen setzen auch dem Aktienkurs zu – er ist der schwächste seit vier Jahren.

Zu schaffen macht der Sendergruppe vor allem das schwach laufende TV-Werbegeschäft.

Die Umsätze nahmen bei ProSiebenSat.1 im dritten Quartal um 3 Prozent auf 883 Euro zu. Das Ebitda blieb mit 202 Millionen Euro unverändert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 99 Millionen Euro und damit eine Million mehr als ein Jahr zuvor.

 

 

 

 

Bildcredit: ProSiebenSat.1