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Minister Thomas Drozda und die erste Kunstkritik-Preisträgerin Nina Schedlmayer

 

Die Auszeichnung wurde heuer erstmals und wir fortan im Zwei-Jahres-Takt vergeben. 

 

Kulturminister Thomas Drozda hat im Kongresssaal des Bundeskanzleramts den Staatspreis für Kunstkritik an Nina Schedlmayer vergeben. Die 41jährige zeichne sich „in ihrer umfassenden journalistischen Arbeit durch solch eine engagierte und couragierte Auseinandersetzung mit zeitgenössischem Kunstschaffen aus", wie der Minister bei der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises sagte.

Schedlmayer lebt und arbeitet als freie Kunstkritikerin und Journalistin in Wien. Von 1995 bis 2001 studierte sie Kunstgeschichte in Wien und Hamburg. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit dem Thema Kunstliteratur im Nationalsozialismus. Sie verfasst Beiträge für Kunstzeitschriften im In- und Ausland, darunter "Camera Austria", "Parnass" oder "EIKON". Seit 2003 schreibt sie für das "profil"-Kulturressort über bildende Kunst. Zudem kann Schedlmayer auf zahlreiche Katalogbeiträge, Buchpublikationen sowie eine monatliche Kolumne zum Themenfeld Kunst und Politik in der Online-Kunstzeitung "artmagazine" verweisen.

Der Österreichische Staatspreis für Kunstkritik wurde heuer erstmals vergeben. Der Jury gehörten Max Hollein, Karola Kraus, Gabriele Schor, Barbara Steiner und Marlies Wirth an. Fürderhin wird der Preis im Zwei-Jahres-Takt verliehen.

 

Bildcredit: Christopher Dunker