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Die Speaker des Abends: Isabell Lichtenstrasser, Magdalena Ettl, Wolfgang Kienreich, Helmut Prattes, Marin Ćurković

 

Event #4 Marketing Natives: Aus Big Data soll kein Big Nightmare werden.

 

Am Donnerstagabend luden die Marketing Natives (powered by DMVÖ) zu Event #4 zum Thema „big smart data – es kommt nicht nur auf die Größe an“. Rund 200 Besucher folgten dem Ruf der Nachwuchsplattform für junge Marketing-Experten in den A1 Saal im Headquarter der A1 Telekom Austria. Marin Ćurković (AdScanner), Helmut Prattes (A1 Telekom Austria Group), Isabell Lichtenstrasser (Hornek Hubacek Lichtenstrasser Epler Rechtsanwälte OG), Magdalena Ettl (twyn group) und Wolfgang Kienreich (Know-Center) beschäftigten sich mit den Grenzen und Möglichkeiten der Datensammlung und -interpretation. Das Fazit: Datennutzung braucht Verantwortung.

 

Beim Datenschutz gehe es meist um das Motiv, so Andreas Tatzreiter (Spießer & Spinner), der als Moderator durch den Abend führte. Um ein Leben zu retten, würde man seine medizinischen Daten wahrscheinlich gerne preisgeben – für werbliche Zwecke auf Social Media eher nicht. Kein Wunder also, dass um das Thema Datenschutz eine heftige Diskussion entbrannt sei. Das gemeinsame Ziel der Nutzer von Daten und von Usern sei jedoch dasselbe: Aus big data soll kein big nightmare werden.

Isabell Lichtenstrasser (Rechtsanwältin, Hornek Hubacek Lichtenstrasser Epler Rechtsanwälte OG) startete die Keynote-Serie mit einer Einführung in die rechtlichen Aspekte des Datenschutzes. Magdalena Ettl (Agency Consulting & Sales, twyn group) wiederum hob den unterschied zwischen big und smart data hervor.  Marin Ćurković (CEO & Co-Founder, AdScanner) und Helmut Prattes (Lead Media & Advertising Products, A1 Telekom Austria Group) umrissen in ihrer gemeinsamen Keynote den künftigen Weg der Werbung im TV. Prattes wies darauf hin, dass TV entgegen andauernder Prognosen keinesfalls tot sei, sondern 40 Prozent der gesamten Werbeausgaben generiere. Die TV-Messung und -Analyse stecke jedoch noch in den Kinderschuhen. Ćurković benannte zunächst das generelle Problem von TV: Sein Image sei unsexy und es würde immer noch mit denselben demografischen Zielgruppen aufbereitet werden. Die Hauptaufgabe von Datenerhebung sei daher aus der Blackbox herauszuspringen und von der Digitalisierung zu lernen. 

Wolfgang Kienreich (CBO, Know-Center) beendete den Abend mit der Frage nach der Verantwortung in der Datenökonomie. Jeder, vom Autobauer bis zum Marketingleiter, beschäftige sich heute damit, wie sie aus ihren Produkten Daten gewinnen und in weiterer Folge monetarisieren können. Dabei ergäben sich jedoch ethische Fragen.

 

 

 

 

 

Bildcredit: jollyschwarz.com