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Dieter Bornemann, Vorsitzender des Redakteursrates, spricht sich für besseres Qualitätsmanagement aus

 

Interne Qualitätskontrolle soll massiv verbessert werden. Arbeitsgruppe erarbeitet Leitlinien.

 

Nach mehreren Patzern bei der Berichterstattung im ORF – ein Bericht über den ehemaligen Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler musste ebenso korrigiert werden, wie ein Fernsehbeitrag über eine FPÖ-Wahlkampfveranstaltung in „Tirol heute“ – reagiert der ORF-Redakteursrat mit einer Aussendung.

Die Fehler in der redaktionellen Berichterstattung seien bedauerliche Ausnahmen, die dem hohen Zeitdruck geschuldet sind und trotz aller Sorgfalt passieren. In der Aussendung wird auch darauf hingewiesen, an welche Instanzen man sich bei Beschwerden melden kann (an den Beschwerdeausschuss des Publikumsrates oder die Medienbehörde KommAustria).

 

Glaubwürdigkeit erhalten

Um die Glaubwürdigkeit des ORF sicherzustellen, will man nun Maßnahmen zu mehr Transparenz einleiten. Eine Arbeitsgruppe soll Leitlinien zur Fehlervermeidung erarbeiten. Die interne Qualitätskontrolle und das Qualitätsmanagement sollen verbessert werden. „Wir müssen offen und transparent mit unseren eigenen Fehlern umgehen. Das Publikum muss sich weiter darauf verlassen können, wenn im ORF ein Fehler passiert, wird dieser rasch richtig gestellt. Nur so verdienen wir das Vertrauen des Publikums“, so der Vorsitzende des Redakteursrates, Dieter Bornemann.

Vor allem von Seiten der FPÖ wird dem ORF regelmäßig einseitige Berichterstattung vorgeworfen, weshalb unlängst von der FPÖ-Parteispitze die Abschaffung der Rundfunkgebühr in den Raum gestellt wurde.

Bildcredit: ORF