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EU für Sammelklagen und mehr Rechte für Nutzer von Online-Diensten

 

Mit einem umfangreichen Gesetzespaket will die EU-Kommission den Verbraucherschutz verbessern und auf die Dieselaffäre reagieren. Enthalten sind neben kollektiven Klagerechten von Organisationen aber auch schärfere Rückgabebedingungen.

Zudem sollen Facebook, Google und andere Anbieter von datenhungrigen Online-Diensten ihre Anwender künftig vorab besser über Vertragsbedingungen informieren. Vorgesehen ist nun auch in solchen Fällen ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen. Eingeschlossen sein sollen etwa Cloud-Speicherdienste, Betreiber sozialer Netzwerke oder E-Mail-Provider.

"Angesichts des zunehmenden ökonomischen Werts persönlicher Daten sind diese Daten nicht mehr einfach 'frei'", begründet die Kommission ihr Vorhaben. Verbraucher müssten daher in solchen Fällen die gleichen Rechte haben wie bei Services, für die sie ganz normal bezahlen.

Bildcredit: Pixabay