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Dietrich Mateschitz hat die journalistische Organisation „Quo Vadis Veritas“ gegründet.

 

Mit seinem neuen Medienprojekt „Quo Vadis Veritas“ und ihm Rahmen einer gemeinnützigen Stiftung möchte Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz die „Förderung des demokratischen Staatswesens durch staatsbürgerliche Bildung, der Erwachsenen- und Volksbildung, der Heimatkunde und Heimatpflege, der Kunst und der Kultur, des Umweltschutzes und der Völkerverständigung" vorantreiben. Durch „objektiven und unabhängigen investigativen Journalismus, der Hintergründe und Zusammenhänge zu wichtigen Gegenwarts- und Zukunftsthemen aufzeigt“, wie aus der Gründungsurkunde hervorgeht. Die Berichterstattung soll insbesondere die Bereiche „Bevölkerungsentwicklung, Migration, Globalisierung, Klimawandel, Armut, Wirtschaftskrisen, Demokratieentwicklung, Transparenz sowie politische Verantwortung und Bildung“ betreffen.

Den Stiftungsvorstand bilden der Red-Bull-Boss selbst und zwei weitere Manager des Dosenimperiums. Diese können von Stiftern aber unter der Voraussetzung „wichtiger Gründe" abberufen werden. Stifter sind bislang Dietrich Mateschitz und die Servus Medien GmbH, die 990.000 beziehungsweise 10.000 Euro zur Gründung beitrugen. Auch Dritte können finanzielle Unterstützungen leisten – jedoch nur mit dem Einverständnis der ersten beiden Stifter.

Dennoch soll die Plattform unabhängig von Red Bull oder Servus TV agieren. Für den journalistischen Aufbau zeichnet Michael Fleischhacker verantwortlich, der bereits für Die Presse, NZZ.at und Servus TV tätig war. Die kaufmännische Leitung obliegt dem ehemaligen NEOS-Mandatar Niko Alm. Ebenfalls an dem Projekt beteiligt, sind Journalist Rainer Fleckl, Digital-Strategin Judith Denkmayr und Anna Schneider, die zuletzt als Referentin im NEOS-Parlamentsklub agierte. Und viele weitere dürften folgen, wie eine Stellenanzeige von Niko Alm vermuten lässt:

 

 

 

12. 04. 2017 / red

 

Bildcredit: PETER RIGAUD / AFP / picturedesk.com