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Kein CEO ist in Österreichs Medien so oft vertreten wie der Red Bull-Boss.

 

Keiner konnte ihm im letzten halben Jahr das Wasser reichen: Dietrich Mateschitz ist nicht nur reichster Österreicher, sondern auch medial äußerst präsent. Im „APA-DeFacto CEO-Ranking“ belegt er Platz 1 vor ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und KTM-Chef Stefan Pierer.

Am öftesten wurde Mateschitz in der Sportberichterstattung erwähnt (ein Drittel aller Nennungen), auch seine medialen Unternehmungen wurden aufgegriffen, seltener kam er in den heimischen Wirtschaftsressorts vor (nur vier Prozent der Nennungen).

Das nunmehr zweite CEO-Ranking von APA-DeFacto bestätigt den Eindruck der Premierenrangliste, wo ebenfalls jene Wirtschaftsbosse gut abschnitten, die in Sport oder Politik Schlagzeilen machten. Im Vergleich zu Spitzenpolitikern und Sportstars sind die Firmenchefs medial aber kleine Fische: Skistar Marcel Hirscher kam selbst im Sommerhalbjahr auf deutlich mehr Beiträge als Ranking-Spitzenreiter Dietrich Mateschitz.

Das „APA-DeFacto CEO-Ranking“ bewertet 160 Manager der umsatzstärksten bzw. im ATX notierten Unternehmen aus Österreich. Ausgewertet wurden Beiträge aus dem Zeitraum von Mai bis Oktober 2017 in Tageszeitungen, Magazinen und TV-Nachrichtenformaten. Insgesamt wurden 642.000 Beiträge für das Ranking analysiert.

Bildcredit: Archiv