Skip to content. | Skip to navigation

Instagram ist der iranischen Justiz ein Dorn im Auge


Werden für Proteste im Land verantwortlich gemacht.


Ein hochrangiger Vertreter der Justiz im Iran will soziale Netzwerke in dem Land ganz verbieten. Sie seien für die jüngsten Proteste verantwortlich. Die Regierung könne solch ein Verbot nicht verhindern. Mit Gegenmaßnahmen kennen sich die Iraner aber aus.

Die iranische Justiz will nach den regimekritischen Unruhen im Land die sozialen Medien ganz abschaffen. Diese Entscheidung betreffe besonders den im Iran noch nicht dauerhaft gesperrten Messenger Telegram und Instagram. "Diese Medien verbreiten nicht nur Inhalte gegen die innere Sicherheit des Landes, sondern auch gegen die islamischen Werte", sagte der Vizegeneralstaatsanwalt Abdul-Samad Chorramabadi am Mittwoch. Diese Seiten seien unkontrollierbar und müssten daher ganz blockiert werden, sagte der Kleriker im Interview mit dem Nachrichtenportal Mizan-Online. Die Regierung ist zwar anderer Meinung, hätte in dieser Sache aber nicht das letzte Wort.

Bildcredit: Screenshot