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Illegale Online-Inhalte sind der EU-Kommission ein Dorn im Auge.

 

Produktfälschungen und –piraterie sorgen jährlich für Milliardenverluste europäischer Unternehmen. Nach Forderungen an die EU-Kommission durch Firmen und Verbände strengere Regelungen zum Schutz von Eigentumsrechten durchzusetzen, hat die Kommission nun in einem ersten Schritt ein Factsheet veröffentlicht.

Darin bekennt sich die EU-Kommission zu einem verstärkten Vorgehen gegen Produktfälscher. Dabei hat die Kommission eher gewerbsmäßige Schutzrechtsverletzer im Blick als Einzelpersonen. Sie vertraut dabei zunächst auf stärkere Eigenverantwortung von Werbern und Transportunternehmen, die illegale Inhalte verbreiten (Online als auch physisch).

In diesem Zusammenhang wurde auch ein Leitfaden für Online-Plattform zur Bekämpfung illegaler Inhalte veröffentlicht. Statt verbindlicher Maßnahmen setzt die Kommission also zunächst auf freiwillige Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsakteuren. In Zukunft sollen noch Kooperationsprogramme mit China, Südostasien und Lateinamerika hinzukommen und eine Beobachtungsliste mit Märkten, die an erheblichen Schutzrechtsverletzungen beteiligt sind, eingerichtet werden.

Bildcredit: Pixabay